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In Burgstaaken auf Fehmarn entsteht zum 1. Juli 2005 ein U-boot Museum. Die besondere Attraktion und der
ganze Stolz ist das im Jahre 2002 ausgemusterte U-boot "U11" der Deutschen Marine.
Seit dem 02. Mai, 14:07 Uhr liegt U11 auf Ihrem Ehrenplatz in Burgstaaken.
Der 560 Tonnen schwere Koloss wurde mit zwei Riesenkränen (Gewicht pro Kran etwa 445t)
auf das Fundament am Ende der kleinen Landzunge hinter dem Haus gelegt.
Viele super hochauflösende Bilder bei Hadel.net.
Luftaufnahmen bei Fehmarn-Air.de.
Tolle Fotogalerie beim Reisecenter-Fehmarn.de: anschauen!
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Webcam mit freundlicher Genehmigung vom Restaurant Lotsenhus, mehr Informationen unter www.lotsenhus.de.
LN-Online vom 03.05.2005
Endspurt für das U-Boot-Museum in Burgstaaken: Zwei Spezialkräne hievten gestern "U 11" an seinen neuen Platz. Zentimeter für Zentimeter ging es nur langsam voran. Doch ein riesiges Publikum harrte stundenlang aus.
Burgstaaken a.F. - Kalt war es gestern am Burger Binnensee. Die Sonne durchbrach nur zögerlich die Wolken, immer wieder frischte der Wind auf. Und doch lief alles reibungslos nach Plan.
Erst bei Windstärke sechs bis sieben wäre die Aktion für Architekt Willy Nitsche noch einmal brenzlig geworden. "Heute Nacht habe ich davon geträumt", gestand er. Und auch Investor Eduard Beneken sehnte herbei, dass das U-Boot endlich an Land gehievt wird.
Dennoch wurde es für alle zum Geduldsspiel. Frühzeitig kletterten mehrere Kieler HDW-Experten zwar aufs U-Boot, um an den aufgeschweißten "Heißaugen" die Aktion vorzubereiten. Doch an Land war bis dahin nur einer der beiden Kräne, mit 42 Meter genauso hoch wie die mächtigen Burgstaakener Getreidesilos, startklar - und bereits leicht auf Zugspannung gesetzt worden.
Dem zweiten Kran fehlte noch immer das 260 Tonnen schwere Gegengewicht aus Volleisen-Blöcken, um gemeinsam mit dem zweiten Kran den 520 Tonnen schweren Koloss überhaupt sicher aus dem Wasser heraus mit einer 90-Grad-Drehung an Land bugsieren zu können.
Trotzdem harrten immer mehr Zaungäste aus - alle hinter den Absperrzäunen, manche auf den Fischkuttern, andere neben dem Bierausschank. Bürgermeister Otto-Uwe Schmiedt, gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt, schätzte etwa 2000 Besucher.
Das Restaurant "Hafenblick" war allerdings vorsorglich geschossen worden - aus Sicherheitsgründen. Und Punkt 12 Uhr mussten auch die zahlreichen Medienvertreter von Fernsehen, Funk und Presse zurückweichen.
Denn Zentimeter für Zentimeter ging es endlich voran. Eine halbe Stunde später schwebte das 45,80 Meter lange U-Boot erstmals in voller Größe überm Wasser. Nochmals musste das Gegengewicht leicht reduziert werden, per Laser wurde zugleich kontrolliert, dass die Kräne zentimetergenau die fixierte Achse einhielten.
Und erst nach nochmals einer guten Stunde konnte Beneken endlich aufatmen: Das U-Boot schwebte nur noch wenige Zentimeter über seinem Standort. Auch Kai-Uwe Praez (Selent) zeigte sich erleichtert. 15 Jahre lang war er Steuermann auf dem U-Boot, hat sieben Kommandanten kommen und gehen sehen: "Wir sind fast in ganz Europa herumgekommen."
Bis Ende der Woche werden die Kräne wieder demontiert und auf 36 Schwertransporter verladen. Eröffnet werden soll das 37 Jahre alte U-Boot mitsamt Medienzentrum und Souvenirshop voraussichtlich zum 1. Juli.
Kontakt U-Boot: Eduard Beneken, Staberdorf Dörpstraat 21, 23769 Fehmarn, Tel: +49 4371 3135
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite: Jochen Czwalina, Burg, Hafenstr. 51, 23769 Fehmarn
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